Aktuell
Osterbrief 2026

Liebe Spenderinnen und Spender, liebe Freunde unserer Burundi-Hilfe,
von Herzen wünschen wir Ihnen ein gesegnetes und frohes Osterfest!
Ostern ist das Fest der Hoffnung ...
... und noch mehr:
Es ist die frohe Botschaft, dass die Liebe stärker ist als alles, was uns niederdrücken will. In der Auferstehung Jesu zeigt uns Gott: Sein Licht geht auch durch Dunkelheit hindurch, und seine Liebe verlässt keinen Menschen. Gerade dort, wo Not ist, will der Auferstandene gegenwärtig sein – oft ganz leise, durch Menschen, die helfen.
In diesen Tagen denken wir besonders an unseren Namenspatron, den heiligen Bruder Konrad, dessen Festtag wir am 21. April feiern. Sein Leben war geprägt von stiller Treue, von wacher Aufmerksamkeit für die Not anderer und von einer großen, einfachen Liebe. Er hat hingesehen, wo andere vielleicht vorbeigegangen wären – und gerade so wurde etwas von Gottes Liebe sichtbar.
In der Pfarrei Jene in der Diözese Ngozi...
...begegnen uns immer wieder Menschen, deren Lebenssituationen uns tief berühren.
Da ist ein Kind, das gelähmt ist. Es kann seinen Oberkörper bewegen, aber nicht seine Beine. Um voranzukommen, stützt es sich auf die Hände und bewegt sich mühsam auf dem Boden fort. Bisher konnten wir mit Nahrung und Kleidung helfen. Doch wir sehen, wie sehr ein Rollstuhl sein Leben verändern würde > hin zu mehr Würde, mehr Beweglichkeit, mehr Teilhabe. Es ist unser Herzensanliegen, diesem Kind und auch anderen Betroffenen solche Hilfen zu ermöglichen, etwa durch Rollstühle oder Gehhilfen. Gerade hier möchten wir ein Stück Osterfreude weitergeben: dass ein Mensch aufgerichtet wird und so wieder neuen Mut zum Leben bekommt.
In solchen Momenten wird spürbar...
Die Liebe des Auferstandenen wirkt – sie verbindet Menschen über Kontinente hinweg und schenkt neues Leben, wo Angst und Sorge waren.
Ein anderes Kind litt an einem Augentumor. Für die Familie war die notwendige Behandlung eine große Belastung. Gemeinsam – durch Ihre Unterstützung und durch die Mithilfe der Menschen vor Ort in der Pfarrei Jene – konnten Fahrtkosten, Untersuchungen, Operation und Krankenhausaufenthalt ermöglicht werden.
Auch ein alter Mann ist uns in Erinnerung. Der Pfarrer wollte ihn besuchen, um ihm die Sakramente zu spenden. Doch starker Regen hatte sein Haus so durchnässt, dass es keinen trockenen Platz mehr gab. So wurden wir auf seine Not aufmerksam. Mit einem kleinen Beitrag konnten wir helfen, das Dach notdürftig zu reparieren. Vielleicht ist es nur ein kleines Zeichen – und doch ist es ein Zeichen der Nähe Gottes: dass jemand da ist, der hinschaut und hilft, damit ein Mensch wieder Schutz und Würde erfährt.
Liebe Spenderinnen und Spender,
all diese Begegnungen erzählen uns etwas von Ostern. Sie zeigen: Die Liebe Christi ist nicht fern – sie wird konkret in jedem guten Wort, in jeder helfenden Hand, in jeder Tat der Barmherzigkeit.
Sie selbst sind Teil dieser österlichen Hoffnung.
Durch Ihre Unterstützung schenken Sie Licht in dunklen Situationen, Sie geben Menschen neue Perspektiven und lassen sie erfahren: Sie sind nicht vergessen. Dafür danken wir Ihnen von Herzen.
Im Geist des heiligen Bruder Konrad und im Licht der Auferstehung wünschen wir Ihnen und Ihren Familien den Segen des auferstandenen Herrn – und die tiefe Freude darüber, dass seine Liebe auch durch Sie in dieser Welt wirksam wird.
Mit herzlichen Grüßen und großer Dankbarkeit
Ihre Vorstände vom Bruder-Konrad-Burundi-Hilfe e.V.
Brigitte Krompaß, Nestor Ndayongeje, Sonja Stangl, Sandra Stangl.
Besondere Grüße auch von Oscar Bigirimana, unserer Kontaktperson nach Jene.
Aktuell
Osterbrief 2025
„Christus ist auferstanden –
er ist wahrhaft auferstanden!“
Liebe Spender und Freunde unseres Vereins,
in der Natur dürfen wir es sehr dankbar erleben, wie neues Leben aus scheinbar totem Boden, aus scheinbar toten Bäumen sprießt. Unsere Seele atmet auf, wenn wir dieses neue Leben in Ruhe betrachten. Unsere Seele darf auch aufatmen in der Osterliturgie, in der wir erfahren, wie Christus zu neuem Leben erwacht ist und auch uns beruft zu einem neuen Leben.
Mit Ostern haben wir die Gewissheit, dass aus dem Dunkel neues Licht entstehen kann.
Diese österliche Botschaft erinnert uns auch daran, dass Liebe, Glaube, Barmherzigkeit die Welt jeden Tag verändern können. Nach dem Vorbild unseres Vereins-Patrons, des Hl. Bruder Konrads, können auch wir unseren Beitrag dazu leisten.
Viele von Ihnen tun dies bereits durch die Unterstützung unseres Vereins. Sie schenken besonders armen Menschen finanzielle Unterstützung, damit aber auch Hoffnung, Zuversicht, Aussicht auf ein besseres Leben.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung! Dank Ihrer Spende konnten wir in den vergangenen Monaten wieder vielen Menschen Gutes tun, Hoffnung und mehr Qualität im Leben geben.





... Bildung ermöglichen
Der Vater der Kinder verdient 20 Euro im Monat. Ohne Schulhefte und Uniformen können die Kinder die Schule nicht besuchen.
Wir halfen mit einer Spende von 30 Euro und ermöglichen so den Kindern den Schulbesuch - worüber sie sich sichtlich freuten.

...Leben retten
Das Kind oben litt an Malaria, der Vater konnte aufgrund des geringen Gehalts die Medikamente nicht ganz bezahlen. Mit einem Zuschuss von 100 Euro konnten wir helfen, dass das Kind geheilt werden konnte.

... Hilfe zur Selbsthilfe fördern
Mit dem Kauf einer Kuh haben wir ein kleines Start-Up gefördert: Über den Verkauf der Milch kann eine alleinstehende Frau ihre Kindern ernähren und zur Schule schicken
Aktuelles
Weihnachtsbrief 2024
Liebe Mitglieder und Freunde unseres Vereins!
Im Namen unseres Vereins möchte ich mich für die großartige Unterstützung, die Sie uns zukommen lassen, von ganzem Herzen danken!
Dank Ihrer Hilfe konnten wir in diesem Jahr wieder vielen Menschen in sehr schweren Situationen, wie beispielsweise bei Krankheit, Hunger und großen Schwierigkeiten, Kleidung und Schulmaterial zu kaufen, helfen.
Bei meinem Burundi – Besuch im August habe ich wieder sehr große Armut gesehen. Am meisten hat sich das Bild des Besuchs der 15-jährigen S. in meinem Herzen eingeprägt. Schon auf dem Hinweg meinte sie schüchtern, sie habe leider keinen Stuhl, den sie zum Sitzen anbieten könnte. Sie wohnte mit ihrer Mutter in einer niedrigen, absolut dunklen Lehmhütte, in der man kaum stehen und kaum zu zweit liegen konnte. Die Hütte war ohne Betten, ohne Tische und Stühle etc. und vor allem ohne Fenster. An Wasser oder Elektrizität gar nicht zu denken.
Es freute mich sehr, dass wir mit unserem Verein eine kleine Hilfe geben konnten und S. nun in ihrer neuen Wohnung ein Bett zum Schlafen und Möbel, sowie einige Küchenutensilien hat.
Dieses Beispiel steht für viele andere Hilfen, die wir in diesem Jahr dank Ihrer großherzigen Spende geben konnten. Burundi ist seit 25 Jahren laut Welthungerindex das ärmste Land der Welt. Leider hat sich die Lage in den letzten Jahren noch verschlimmert. Wir können nicht allen Menschen helfen. Aber die Menschen, denen wir helfen können, sind Ihnen, liebe Spender zutiefst dankbar.
In Burundi herrscht eine große Inflation, was die Lage noch schwieriger macht.
Auch in Deutschland werden vor allem Lebensmittel immer teurer und ich weiß, was es für viele von Ihnen bedeutet, selbst auf manches zu verzichten, damit diesen ärmsten Menschen geholfen werden kann.
An dieser Stelle möchte ich auch den weiteren Vorstandsmitgliedern für ihre sehr fleißige Hilfe herzlich danken: Sonja Stangl für die viele Arbeit, was die Buchhaltung, Steuer etc. betrifft, Nestor Ndayongeje für die Kontakte nach Burundi, vor allem zu den Helfern vor Ort und die Übersetzungen und Sandra Stangl für die Schriftführerarbeiten und das engagierte Mitdenken.
Möge jede und jeder Einzelne von Ihnen für Ihre Hilfe von Gottes Segen reich beschenkt werden, das erbitte ich Ihnen an Weihnachten, auch für das Neue Jahr!
Dankbare Grüße
Brigitte Krompaß (1. Vorsitzende)
